Die Faszination des Objektes und des Augenblicks als wichtiger Faktor meines Sehens. Photographieren macht die Dinge betrachtbar und ein wahrnehmbarer Zustand wird erreicht. Die Wiederbegegnung mit der Bildrealität schafft die Möglichkeit eines neuen, anderen Zugriffes zum wahrnehmbaren Umfeld. Das Bild steht autonom an der Schnittstelle von innerer Erlebniswelt und sichtbarer Umwelt. Es markiert den seltsamen Schwebezustand zwischen der Nahbarkeit und unentwegter Selbstbehauptung der Dinge.

Jacqy Altmann, 1998
 
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